Aus dem Arbeitsleben einer Apothekerin

Erkältung in dieser Jahreszeit

Allgemein — geschrieben von apothekerin @ 15:45

Was immer wieder vorkommen kann: Schnupfen. Jeder Mensch ist wenigstens einmal im Jahr von Schnupfen betroffen. Hierbei schwört jeder auf unterschiedliche Heilmethoden. Der eine setzt auf klassische Medizin wie Nasenspray, der andere bedient sich lieber der Naturheilkunde. Es läuft die Nase, keine Stimme mehr, der Hals kratzt und das Atmen fällt schwer. Man kann schlechter schmecken und riechen. Schon wieder ist er da, der Schnupfen. Der Ausfluss der Nasenschleimhaut wird immer dickflüssiger. Furchtbares Niesen und sonstige Auswirkungen einer Erkältung sind dann meist auch nicht weit.

Viren sind für den Schnupfen verantwortlich. Die sich in unserer Atemluft befindlichen Viren werden beim Husten oder Niesen aus Mund und Nase ausgestoßen. Die Nasenschleimhaut wird durch die Krankheitserreger befallen und rötet sich. Durch die Schleimdrüsen wird mehr Ausfluss produziert. Wir nennen das Schnupfen. Schnupfen ist keine gefährliche Krankheit - in der Regel. Häufig verschwindet er schon nach ca. 5 Tagen von alleine. Es gibt Sprüche wie "Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er". Die Meinungen dazu sind unterschiedlich. Wenn der Schnupfen dagegen länger dauert, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Das gilt besonders, wenn hohes Fieber oder HNO-Schmerzen hinzutreten. In der Regel ist dann davon auszugehen, dass sich die Entzündung ausgebreitet z. B. auf die Nasennebenhöhlen hat.

Leider kann man diese Viren nicht ursächlich bekämpfen. Man kann nur die Symptome lindern. Medikamente können neben Selbsthilfemaßnahmen helfen. Jene sollen die Gefäße in der geschwollenen Nasenschleimhaut verengen, welches zu einer Beruhigung der Nasenschleimhaut führen kann. Nasentropfen sollten nicht länger als 3-5 Tage benutzt werden.

Die Schleimhäute müssen bei Schnupfen feucht bleiben. Auch homöopathische Nasentropfen werden bei Schnupfen empfohlen. Physiologische Kochsalzlösungen werden auch bei einer Internetapotheke geführt. Isotonische Kochsalzlösungen kann man sogar eigenhändig ganz leicht herstellen.


Was kann Baldrian?

Natur — geschrieben von apothekerin @ 14:58
Reden wir über die Pflanzen Baldrian. Baldrian gehört zur Familie der Baldriangewächse. Die mehrjährige krautige Heilpflanze Baldrian ist nicht nur in Europa weit verbreitet. In unseren Breitengraden wächst Baldrian meist an nahe der Wälder. Die Arzneipflanze wird ca. 50 bis 100 cm groß.

Der Baldrian ist eine Arzneipflanze mit nicht nur langer, sondern auch wechselvoller Tradition. Die Bezeichnung soll aus der römischen Provinz Valeria zwischen Donau und Drau ableiten. Auf alle Fälle wurde der Baldrian bereits von griechischen und römischen Ärzten im Altertum verwendet. Im 18. Jahrhundert erlangte Baldrian eine zentrale Rolle durch die Einführung in die Medizin. Im Weiteren schwankte die Anerkennung sehr stark.

Durch die richtige Zubereitung entfalten entfaltten die Wurzelextrakte ihre Wirkung. Diese können bei ...
- Angstgefühl und Unruhe
- nervös bedingten Einschlafstörungen
- Schwierigkeiten beim Konzentrieren und
- Erregbarkeit zum Einsatz kommen.

Entgegen landläufiger Meinung macht Baldrian nicht müde, sondern entspannt lediglich. Auf Grund seines hohen Wirkungsgrades und der Nebenwirkungsarmut ist Baldrian anderen Schlafmitteln dennoch zu präferieren.

Wie Homöopathie helfen kann

Homoeopathie — geschrieben von apothekerin @ 17:36
Homöopathie ist so beliebt wie noch nie. Homöopatische Mittel sind mittlerweile selbst in Internetapotheken zu kaufen. Die Homöopathie geht auf den Mediziner Samuel Hahnemann zurück, der im 19. Jahrhundert den Leitsatz prägte: Similia similibus curentur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Der Arzt Hahnemann ging davon aus, sowie ein Heilmittel ganz bestimmte Symptome auslösen kann, so kann es eine Erkrankung mit diesen Krankheitszeichen auch kurieren. Als erstes experimentierte es mit Chinarinde. Dabei bemerkte Hahnemann, dass jener Stoff die selben Beschwerden wie Malaria verursachte und dadurch das passende Arzneimittel für die Therapie von Malaria war.

Auch Schüssler Salze gehören zu den homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen, die zudem sehr unproblematisch anzuwenden sind. Der homöopathisch behandelnde Arzt Dr. Wilhelm Schüßler, entwickelte die Schüßler Salze. Sein Heilverfahren beruht auf zwölf homöopathische Salze. Schüßler orientierte sich an der Lehre der Zellerkrankungen von Rudolf Virchow und die Forschungen des Arztes Jacob Moleschott. Nach Dr. Schüßlers Meinung sind Krankheiten in erster Linie auf einen gestörten Mineralhaushalt zurückzuführen. Aus diesem Grund soll eine hinreichende Versorgung der Zelle mit den vermissten Mineralstoffen den Körper genesen lassen. Eingesetzt wurden nur die Salze, deren Vorhandensein und Voraussetzung in den Zellen und im Gewebe nachgewiesen worden war. Dr. Schüßler limitierte die Salze zunächst auf 12. Die homöopathischen Salze erholen und reglementieren die Zellmembranen und erzeugen damit erneut eine gesunde Ausgeglichenheit. Nachdem Dr. Schüßler gestorben war, wurden seine Funktionsmittel noch um weitere 15 Salze erweitert.

Schüßler selbst erklärte wohl, dass sein Verfahren "kein homöopathisches" sei, weil es eben nicht auf dem Simile-Prinzip beruhe, sondern auf physiologisch-chemischen Vorgängen im menschlichen Organismus zurückzuführen sei. Lange Zeit war die Einordnung der Schüßler Salze in der Apotheke kontrovers diskutiert. Am Ende bleibt aber der Zweck gleich. Die Gesundheit des Patienten steht im Mittelpunkt.

Es gibt auch Tee in der Apotheke

Tee — geschrieben von apothekerin @ 16:00
Tee ist für viele Menschen inzwischen nicht nur Genuss, sondern sogar schon Ritual und Religion. Tee ist so beliebt auf der Welt wie kein zweites Aufgußgetränk. In Großbritanien hat Tee so einen Stellenwert, dass es Tradition ist. Man kann dieser Tage beinahe überall Tee kaufen. Im Tee Versand genauso wie in der Apotheke selbst.

In der Apotheke kann man verschiedene Gesundheitstees finden, die nicht nur gesundheitlich wirken, sondern auch noch schmecken. Tee welches aus diversen Pflanzenteilen (z.B. Blätter, Knospen, Stängel) zubereitet wird, beinhaltet Koffein auf das unser Körper mit einer Ausschüttung von Adrenalin reagiert. 

Die Zubereitung von Tee ist von Region zu Region unterschiedlich. Dadurch schmecken Tees auch nicht immer gleich. Nach Europa kam der Tee 1662 - am Hofe des englischen Königs wurde zum ersten Mal Tee serviert.

Aufgussgetränke wie Tee werden in kleineren Gefäßen angeboten. Bei den Engländern wird überwiegend eine Kanne und Teetassen genutzt, die zu einem Tafelgeschirr gehören. Beim Militär oder auf Expeditionen wird Tee oft mithilfe leichterem Metall- oder Kunststoffgeschirr zubereitet.
 (weiter)

Syptome von Sodbrennen

Allgemein — geschrieben von apothekerin @ 16:25

Aus dem Arbeitsleben der Apotheker wissen wir, dass viele Kunden eine Beratung in Sachen Sodbrennen wünschen. Produkte wie Pantozol sind insbesondere bei älteren Menschen oder während der Weihnachtszeit, wo es viele fettige Speisen gibt, in der Apotheke gefragt. Sodbrennen ist eine der häufigsten Beschwerden im Verdauungsapparat. Beinahe 30% der Deutschen kämpfen gegen eine Refluxkrankheit. Jener brennende Schmerz in der Speiseröhre ist überaus unschön. Bei jedem 10., der an Sodbrennen leidet, entsteht eine Entzündung der Speiseröhre.


Naturgemäß ist ein gewisser Reflux des Speisebreis aus dem Magen nicht problematisch. Gelangen dagegen andauernd größere Mengen des sauren Gemischs in die Speiseröhre, kann sich die empfindliche Schleimhaut entzünden. Bleibt die Entzündung lange Zeit bestehen, kann sich daraus im Lauf der Jahre Krebs entwickeln. Man sollte also den Beschwerden vernünftigerweise nachgehen und sie konsequent einer Behandlung unterziehen.

Jeder Zweite hat schon einmal Beschwerden von Sodbrennen gehabt, einen Schmerz im im Brustbereich. Der Schließmuskel im Bereich Magen und Speiseröhre funktioniert nicht perfekt, dann fließt saurer Speisebrei aus dem Magen in die Speiseröhre zurück und reizt die dort ungeschützte Schleimhaut. Wenn der Magensaft sogar in den Mund gelangt, spricht man von saurem Aufstoßen. Sodbrennen tritt im Regelfall etwa 2 Stunden nach dem Essen oder beim Vorbeugen und Liegen auf.
 (weiter)

Eine Apothekerin bloggt

Allgemein — geschrieben von apothekerin @ 12:22
Jeder kennt sie. Es gibt sie in fast jeder Stadt: Die Apotheken.

Ich betreibe seit einigen Jahren eine eigene Apotheke und möchte in diesem Blog meine Arbeit vorstellen. Dabei möchte ich auf die große Vielfalt meiner Arbeit eingehen und den Leser auch für meine Berufsgruppe  begeistern. Natürlich sollen auch meine Kunden nicht zu kurz kommen. Aufgrund der bestehenden Schweigepflicht werde ich natürlich keine Namen nennen oder Krankheitsbilder nennen. Es geht nur darum zu zeigen, dass auch die Kunden sehr vielfältig sind.

Der Apotheker ist Fachmann oder Fachfrau für Arzneimittel. Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung, Produktion, Prüfung, Beurteilung und Abgabe von Medikamenten. Hierzu sind natürlich umfassende Kenntnisse der Bereiche Galenik, Pharmakologie, Physiologie, Chemie, Biologie, Biochemie und Analytik notwendig. Die Voraussetzung für einen Apotheker/-in ist deshalb ein Pharmaziestudium.

Im Jahr 2008 gab es rund 48.000 Apotheker und knapp 22.000 Apotheken in Deutschland. Mit 3.800 Einwohnern pro Apotheke liegen wir im europäischen Vergleich bei der Apothekendichte im Mittelfeld. Die meisten Apotheken gibt es im Freistaat Bayern, die wenigsten in Bremen. Seit 2004 haben zudem viele Apotheker eine sog. Versandapotheke gegründet. Denn seit dem 1.1.2004 durften apothekenpflichtige Arzneimittel in Deutschland auch versandt werden.

Als Apothekerin genieße ich bei meinen Kunden / Patienten ein hohes Vertrauen. Dieses möchte ich in keiner Weise verlieren, deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich hier nicht alles aus dem Nähkästchen ausplaudere. Menschen die meine Apotheke betreten erwarten von mir kompetente Beratung und quasi einen Helfer des Arztes. Dabei sind besonders ältere Damen und Herren an genauen Angaben interessiert. Zudem möchten sie gerne einmal eigene Therapieansätze diskutieren. Hier muss ich jedoch in der Regel auf den behandelnden Arzt verweisen.

Ich muss sagen, dass mir meine Arbeit Spaß macht und das ich mich bei meiner Berufswahl vor Jahren richtig entschieden habe. Die Arbeit mit den Menschen macht mir Spaß und ich freue mich, wenn ich Erfahrungen teilen und den Leuten beim Thema Gesundheit helfen kann. Nur wenige Berufsgruppen haben dieses Glück.

Powered by kulando